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Über mich

Kerstin Radomski

Seit fast 20 Jahren ist Halle meine Wahlheimatstadt - hier habe ich studiert, hier arbeite ich, hier habe ich eine Familie gegründet und hier lebe ich - hier werde ich bleiben. Warum also sollte ich nicht auch mitgestalten. Ich bin ein bodenständiger, offener und ehrlicher junger Mann, der wie viele andere, täglich seiner Arbeit nachgeht, seine Kinder umsorgt und mit den alltäglichen Problemen der heutigen Zeit zu kämpfen hat. Meine Freizeit wird maßgeblich durch meine Kinder geprägt, vom Sandburgenbauen, über Zoobesuche, bis hin zu Campingausflügen ist alles dabei, was Eltern mit ihren Kindern so unternehmen. Daneben bin ich auch im Sport engagiert und zwar beim Judo. Seit etwa 30 Jahren bin ich dieser Sportart treu und mittlerweile auch in verschiedenen Funktion im  Verein sowie im Landes- und Bundesverband aktiv. Dort, aber auch in meinem Beruf als Rechtsanwalt komme ich mit vielen verschiedenen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zusammen. Ich weiß was es heißt Probleme zu lösen und ich weiß was es heißt sich und anderen einzugestehen, dass manche Probleme nicht gelöst werden können, sondern man stattdessen alternative Wege beschreiten muss. Politik ist oftmals mehr Schein als Sein, es werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können, es werden Dinge verschwiegen, die die Öffentlichkeit nicht gut aufnehmen würde und es werden Themen ewig diskutiert, die mit den eigentlichen Problemen der Menschen kaum noch etwas gemein haben. All das stört mich an der Politik einiger, doch statt darüber zu schimpfen, will ich es besser machen und mit klaren Worten, Pragmatismus und Objektivität die Probleme lösen, die die Menschen wirklich umtreiben. 

Themen

Gesundheit

Spätestens durch die Corona-Pandemie dürfte jedem klar sein, dass unser Gesundheitssystem ein zentraler Pfeiler dieser Gesellschaft ist. Genauso dürfte aber auch jedem klar sein, dass sich das Gesundheitssystem an der Grenze des Leistbaren bewegt hat und noch bewegt. Krankt das Gesundheitssystem und kann es die Belastungen einer länger anhaltenden Ausnahmesituation nicht mehr kompensieren, dann zerbricht auch das gesellschaftliche Leben wie wir es kennen. Den Beweis dafür können wir seit über einem Jahr beobachten. Ohne die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wären die Krankenhäuser längst überlastet worden und dringend erforderliche medizinische Behandlungen hätten schlicht nicht erbracht werden können. 

Schon vor der Pandemie erreichte das Gesundheitssystem oftmals seine Leistungsgrenze. Es fehlte an Personal, Stellen konnten mangels geeigneter Fachkräfte nicht besetzt werden und die Qualität litt, nicht zuletzt aus schlichtem Zeitmangel. Die Folge sind Überstunden für das vorhandene Personal oder ein Personalschlüssel, der nicht mehr dem medizinischen und pflegerischen Standard entspricht der eigentlich selbstverständlich sein sollte. 

Wer viele Wochen oder gar Monate auf einen Facharzttermin warten muss, wer keinen Hausarzt an seinem Wohnort findet, weil die Aufnahmekapazitäten dort erreicht sind, wessen OP Termin schon mehrfach verschoben wurde, wer statt zwei Patienten auf der Intensivstation drei oder mehr pflegerisch versorgen muss, oder auf einer Normalstation mit 20 oder mehr Patienten allein betreuen muss, weil nicht genügend Kollegen da sind oder wer von einem Arzt zum nächsten geschickt wird, ohne dass sein Leiden gelindert wird, der weiß, dass etwas nicht stimmt mit unserem Gesundheitssystem.

Langfristig sind hier umfängliche Umstrukturierungen notwendig, Umstrukturierungen die bundesweit, bundeseinheitlich und vom Bund ausgehend vorgenommen werden müssen. Kurzfristig, und hier kann auf Landesebene agiert werden, ist zunächst der Personalmangel zu bekämpfen. Medizinische Berufe müssen attraktiver gemacht werden. Dies fängt mit der Achtung für alle Menschen, von der Reinigungskraft bis zum Chefarzt, die in diesen Bereichen arbeiten an und endet bei einer angemessenen BeZahlung.

Da die Gesundheitsfürsorge eine staatliche Aufgabe ist, kann die Verantwortung nicht auf die Leistungserbringer abgegeben werden, der Staat muss hier unterstützen und Bedingungen schaffen, die eine stabile Krankenbehandlung auch in Ausnahmesituationen gewährleistet. 

Kinder und Familie

Kinder und Familien mussten während der Corona Pandemie besonders viel erleiden - und müssen es noch. Vor allem Familien, die auf beengten Raum leben und Eltern die in Berufen arbeiten, die nicht als systemrelevant gelten, womit eine Notbetreuung ausscheidet, sehen sich mit schier unlösbaren Aufgaben konfrontiert. Kinder die keinen normalen Schulalltag mehr erleben, keine Freunde treffen und nichts mehr unternehmen durften, mussten mit einer sozialen Isolierung umgehen, deren Folgen heute nur erahnt werden können.  All dies schadet der psychischen Gesundheit, schafft Defizite bei sozialen Kompetenzen und verursacht Bildungsrückstände. Mit diesem entstandenen und sich noch ausweitenden Schäden dürfen Kinder, Eltern und Familien nicht allein gelassen werden.  Es müssen kostenlose Unterstützungs- und Hilfsangebote geschaffen werden - es gilt aufzuholen, was noch aufzuholen ist. Hierzu zählt auch die Unterstützung von Vereinen, denn nicht nur Bildungsdefizite müssen beseitigt werden, sondern auch soziale Fähigkeiten.
Sport- und Kulturvereine, Bildungs- und Begegnungsstätte sowie viele weitere gemeinnützige Einrichtungen übernehmen einen großen Teil der Erziehungsarbeit, der Bildung und der Entwicklungsförderung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden. Vielerorts ist der Betrieb eingeschlafen oder eingebrochen, die Reaktivierung wird Geld, Zeit, Energie und neue Motivation benötigen, dies gilt es zu fördern und zu unterstützen.

Corona

Corona, Covid, Inzidenz, R-Wert, Mund-Nasen-Schutz, Lockdown und viele Begriffe mehr lösen unweigerlich einen bitteren Geschmack aus - man kann sie schlicht und einfach nicht mehr hören. Diese Pandemie ist eine Zumutung, eine Belastung und ein Martyrium. So oder so ähnlich empfinden viele Menschen, mit denen man dieser Tage spricht. Man kann es Ihnen nicht verdenken, haben doch viele sehr viel Einschränkungen hinzunehmen oder müssen gar um Ihre wirtschaftliche Existenz bangen.

Es gibt aber auch Menschen, denen sind der schon wieder verpasste Urlaub, die geschlossenen Freizeitattraktionen oder die finanziellen Einschnitte egal, diese Menschen kämpfen teilweise um ihr Leben, jedenfalls aber um ihre Gesundheit. Es gibt Menschen, die können nicht mehr riechen und schmecken, sind nicht mehr leistungsfähig, können sich nicht mehr konzentrieren oder aber sie haben einen geliebten Menschen verloren. Eben für diese Menschen, deren Zahl täglich steigt, nehmen wir alle diese zermürbenden Einschränkungen hin bzw. nehmen wir sie hin, damit es nicht noch viel mehr solcher Menschen geben muss. Wir nehmen Sie auch hin, weil wir nicht wissen, wie schlimm es noch werden kann, wenn kein Intensivbett mehr frei ist und keine Ärzte und keine Krankenpfleger mehr zur Verfügung stehen. Wer soll dann entscheiden, wer von zwei Schwerverletzten (Verkehrsunfallopfer z. B.) ins letzte freie Intensivbett gelegt und behandelt wird und welcher von beiden nicht behandelt werden kann. Und wer will der zweite von beiden sein. Glücklicherweise waren wir an dieser Stelle noch nicht, doch wenn die Krankenhäuser mit Covid-19 Patienten überlaufen wären - und weit entfernt waren wir davon nicht, dann hätte es genau zu einer solchen Knappheit geführt. Wer gesund ist und nicht sieht, wie schlecht es anderen gehen kann, der vergisst nur zu leicht, dass eine Gesellschaft auf die Schwächsten Rücksicht nehmen muss. 

Das soll aber nicht heißen, dass pauschal alles zu schließen ist, was geschlossen werden kann. Es dürfen die Menschen, die vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen, nicht vergessen werden. Und auch jeder andere, der in seinen Freiheitsrechten eingeschränkt wurde, muss berücksichtigt werden. In diesem Spannungsfeld ausgewogene Regeln zu finden, die alle Belange berücksichtigen, dürfte jedoch unmöglich sein. Ich bin es daher auch leid Diskussionen zu führen oder die anderer zu verfolgen, die sich damit beschäftigen, wer was falsch gemacht hat, was angeblich besser gewesen wäre oder welche Konsequenzen die tragen sollten, die Entscheidungen getroffen haben. Schlimmer kommt es dann noch, wenn Fakten ignoriert werden und  Halbwissen oder gar Verschwörungstheorien verbreitet werden. Wir befinden uns in einer noch nie dagewesenen Situation. Es gibt kein Patentrezept was uns schadlos durch diese Pandemie führt. Im Nachhinein kluge Ratschläge geben ist leicht, im Vorfeld die richtige Entscheidung zu treffen ist hingegen unendlich schwierig. 

Man muss natürlich aus gemachten Fehlern lernen und diese Erfahrungen nutzen, um nun zielgerichtet auf die Überwindung der Krise hinzuarbeiten. Der endlich immer mehr zur Verfügung stehende Impfstoff muss schnellstmöglich verteilt werden. Unter Nutzung der Hygienekonzepte und mittels Testungen sind zügig die geschlossenen Geschäfts- und Lebensbereiche wieder zu öffnen. Gleichzeitig müssen die bestehenden Regeln konsequent eingehalten, kontrolliert und Verstöße sanktioniert werden. Es darf nicht sein, dass einige Wenige, die hart zurückerkämpften Freiheiten durch unverantwortliches und leichtsinniges Verhalten gefährden. 

Über allem steht jedoch der Blick auf unsere Krankenhäuser. Steigen die Fallzahlen von Covid-19 Patienten, vor allem im intensivmedizinischen Bereich, dann müssen schnellstmöglich Maßnahmen ergriffen werden, die notfalls mit harten Schritten ein weiteres Ansteigen verhindern. Vieles kann man mit Zeit und Geld reparieren, das Leben von Menschen hingegen ist unwiederbringlich, wenn es erst verloren ist.

Umwelt

Deutschland allein wird die Umwelt nicht wirksam schützen und die in der Vergangenheit verursachten Schäden nicht beseitigen können. Doch können wir Vorbild für den Rest der Welt sein. Wir können zeigen, dass neue Technologien in der Lage sind, saubere Energie zur erzeugen. Dies zumindest nicht teurer, als durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, denn letztlich wird sich global nur das durchsetzen, was wirtschaftlich machbar ist. Damit dies gelingen kann, sind umfängliche Investitionen in Forschung und Entwicklung notwendig. Gleichzeitig sind vorhandene Technologien vermehrt zu nutzen und der Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Wenn wir schaffen Blaupause für viele andere Staaten zu sein, können wir mehr erreichen als nur unser kleines Land klimaneutral zu gestalten. Auch können wir nur dann anderen Ratschläge oder gar Vorschriften zu machen, wenn wir zeigen konnten, dass ein Land wie Deutschland es schaffen kann. 

Das Land Sachsen-Anhalt kann bereitwilligen Investoren den Weg bereiten und bürokratische Hürden bei Genehmigungsverfahren und Bau beseitigen.  Wir haben viele ungenutzte Flächen, die sinnvoll zur Stromerzeugung genutzt werden können.  Wind, Wasser und Sonne sind schier unerschöpfliche Energiequellen, nur nutzen muss man sie.

Auf der anderen Seite muss die Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt gestoppt werden. Die Menge an Müll, die jeder jeden Tag produziert, muss eingedämmt werden. Hier ist jeder Einzelne gefragt, doch manchmal auch überfragt. Wie Müll effektiv und nachhaltig eingespart werden kann, muss gelernt werden. Aufklärung, Erklärung und Motivation sind daher gefragt. Hier kann das Land viel tun und das Verhalten der Konsumenten wird letztlich auch das Angebot des Handels beeinflussen. 

Im Blick behalten muss man trotz der Wichtigkeit des Umweltschutzes auch die Wirtschaftlichkeit aller Vorhaben. Belastet man die Menschen oder Unternehmen über die Maßen, wird dies zu Abwehr und Resignation führen, was letztlich den Umweltschutz nicht voranbringt, sondern in einen Kampf verwickelt, der vor allem eins kostet: Zeit und Zeit bleibt eigentlich keine mehr.

Wahlkreis

Wahlkreis 35 (Halle I) - Stadtteile Dölau, Dölauer Heide, Gewerbegebiet Neustadt, Heide-Nord/Blumenau, Nietleben, Nördliche Neustadt, Ortslage Lettin, Südliche Neustadt, Westliche Neustadt

Zur Landtagswahl 2016 waren 44.955 Einwohner wahlberechtigt, von denen 52,4 % zur Wahl gingen

Ich sehe die Stadt Halle als ein Ganzes und nicht als eine Sammlung verschiedener und miteinander konkurrierender Stadtteile. Ziel muss es sein, jeden Stadtteil für sich genommen zu verbessern und Lasten auf alle gleich zu verteilen, statt einzelne Stadtteile zu priorisieren und andere zu benachteiligen. Dort wo Nachteile bereits entstanden sind und wo Nachlässigkeit die ortstypischen Probleme verschärft hat, muss nachgebessert werden. Ein besonderes Anliegen ist es mir, den Stadtteil Halle-Neustadt wieder dahin zu führen, wo er einst einmal war. Halle-Neustadt war ein pulsierendes Zentrum, wo man gerne lebte und gerne einkaufte. Ich selbst habe dies nicht erleben dürfen, dafür bin ich schlicht zu jung, doch die Erzählungen alter Neustädter, die mit Wehmut von den goldenen Zeiten dieses Stadtteils berichten, sind mir Motivation genug, um mich hier zu engagieren. Die ersten guten Schritte wurden von anderen bereits gemacht, diese zeigen, dass es möglich ist, auch aus alten Plattenbauten, moderne und schöne Mieträume zu gestalten. Dies muss fortgesetzt und guter/günstiger Wohnraum für jeden Geldbeutel geschaffen werden. 

Aktuelle Meldung der CDU Deutschlands